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Jana von @janastacca im Interview

Female Empowerment
*Unbezahlte WERBUNG/Markennennung. 
Auf ihrem Instagram-Account teilt Jana als @janastacca Ausschnitte aus ihrem Leben, setzt sich für Nachhaltigkeit und Gender Equality ein und ist damit bereits seit Jahren selbständig. Noch während ihres Studiums gründete sie zudem mit ihrem Mann Salvatore ein veganes Catering sowie Dr. Drooly, eine vegane Pizzeria, im Herzen Münchens. 

finance, baby!: Auf Deinem Instagram-Account setzt Du dich für Nachhaltigkeit, Female Empowerment und Gleichberechtigung ein. Was hat Dich dazu motiviert, Deine Reichweite von über 14.000 Follower:innen für gerade diese Mission einzusetzen?

Jana: Toleranz, Empathie, Gleichberechtigung, Female Empowerment und Nachhaltigkeit sind mir wichtig, weil ich selber eine kleine Tochter habe. Ich möchte dafür kämpfen, dass sie ein Leben führen kann, in dem sie sich gut behandelt und geschätzt fühlt und das auf einem hoffentlich noch lebenswerten Planeten.

finance, baby!: Was wünscht Du dir, wenn es um Equality und Female Empowerment geht? Welche Rolle spielt dabei Social Media für Dich?

Jana: Ich rufe dazu auf, die eigene Gedankenwelt insgesamt mehr zu reflektieren. Woher kommt der Drang, sich vergleichen zu wollen? Andere Frauen* zu erhöhen oder im Gegenteil schlechtzumachen? Woher kommt der Neid? Diese Muster zu hinterfragen und für sich aufzuklären hilft viel. Auf Instagram möchte ich aufzeigen, dass alle Menschen nebeneinanderstehen können und Platz für alle ist. Dass die Schönheit oder der Erfolg einer Frau* keiner anderen etwas wegnimmt.

finance, baby!: Als Influencerin arbeitest Du schon seit längerer Zeit selbständig, was durftest Du in dieser Zeit lernen?

Jana: So viel. Insgesamt ist mein größtes Learning, dass hinter jeder Arbeit, jedem Erfolg so viel mehr steckt als mensch denkt. Viel Arbeit, Schweiß, viele Fehler und Misserfolge auch. Offenheit ist mir da sehr wichtig, dass es für andere einfacher und realistischer wird, auch anzufangen und dass Hürden abgebaut werden.

finance, baby!: Mit Deinem Mann Salvatore hast Du bereits ein veganes Catering sowie Dr. Drooly, eine vegane Pizzeria in München, gegründet. Was hat Dich oder Euch dazu gebracht, so früh selbst zu gründen?

Jana: Ich würde gar nicht sagen, dass es früh war. Wir haben trotzdem jahrelange Vorarbeit geleistet, geplant und überlegt. Salvatore war schon lange davor selbstständig und mir hat sich nach dem Studium keine Anstellung eröffnet, die ich spannend gefunden hätte.

finance, baby!: Eure beiden Unternehmen hast Du bereits während Deines Studiums gegründet. Wie fühlt es sich an, eine so junge Gründerin zu sein?

Jana: Während des Studiums habe ich mich ein bisschen wie ein Alien und eine Außenseiterin gefühlt, weil mein Alltag und meine Lebensrealität so anders waren, als die der anderen. Aber es hat mich auch angespornt, Möglichkeiten während des Studiums zu ergreifen, die mich auch gleich beruflich weiterbringen und das Studium in Regelzeit zu beenden.

finance, baby!: Dr. Drooly steht nicht nur für leckere Pizza, sondern auch für veganen, nachhaltigen Lifestyle – wie würdest Du Eure Vision beschreiben?
Jana: Auch wenn wir die Mission nicht so klar verkünden, weil wir nicht so missionarisch wirken wollen, ist es schlicht und ergreifend, unser Bestes zu tun, um unseren Planeten zu schützen. Veganismus mit Spaß zu verknüpfen anstatt mit Verzicht. Wie auch immer sich die Lage auf dieser Welt entwickelt, möchte ich zurückblicken und sagen können: Ich habe mein Bestes gegeben, um den größtmöglichen positiven Impact zu schaffen.

finance, baby!: Was würdest Du auf Eurem Gründungsweg heute rückblickend anders machen? Was genau gleich?

Jana: Aktuell würde ich noch nichts anders machen. Wir leben sehr nach dem Prinzip, mit dem Fluss des Lebens mitzugehen und zu schauen, welche Möglichkeiten sich eröffnen und so führt ja eins zum anderen. Ich bin stolz auf die Vorarbeit, die wir unter anderem mit dem Catering geleistet haben. Ich hätte mir mehr Erfahrung im Umgang mit Personal gewünscht - die müssen wir jetzt wohl selbst machen. Aber das ist ok.

finance, baby!: Wie motivierst Du andere Frauen* dazu, einen ähnlichen Weg einzuschlagen?

Jana: Ich hoffe durch mein Sein inspiriere ich andere, sich zu überlegen, ob ein solcher Weg das richtige sein kann. Ich lebe gerne unkonventionell und mache Dinge anders und mich freut es auch immer, auf Menschen zu stoßen, die da ähnlich sind. Damit ich meinen Horizont erweitern kann von dem, was möglich ist. 

finance, baby!: Selbständigkeit kann auch finanzielle Unsicherheit mit sich bringen. Wie gehst Du damit um?

Jana: Ich finde es wichtig, nicht irgendetwas zu machen, sondern sich im Vorfeld genau zu überlegen, welchen Nutzen die Idee oder das Produkt hat. Außerdem überlegen wir uns genauestens, in welchen Bereichen es sich lohnt, Geld auszugeben und in welchen nicht. Für Werbung haben wir beispielsweise noch keinen einzigen Euro ausgegeben, aber das kann in anderen Branchen auch anders sein. Schlussendlich denke ich, dass ein gewisses, nicht zu großes Investment uns nie in den Ruin treiben würde. Wenn es nicht klappen würde, wären wir uns auch für keinen Job zu schade, um das Loch wieder auszugleichen.

finance, baby!: Wenn Du eine Botschaft an junge Gründer:innen weitergeben dürftest, was würdest Du empfehlen?
Jana: Überlege dir nicht zuerst das „Wie“, sondern das „Warum“.

Du willst selbst auch gründen? Für Tipps zum Crowdfunding geht's hier zum Gespräch mit Nisha Di Giorgio. Noch mehr Finanzwissen, Female Empowerment & Co. findest Du auf unserem Instagram-Kanal.  

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