Na lies mal, baby! Mai 2021

Na lies mal, baby! Mai 2021

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Jeden Monat stellen wir von finance, baby! Euch unsere Books of the month vor. Von Belletristik über Finance bis hin zu wissenschaftlichen Fachartikeln, findest Du hier eine Auswahl unserer derzeitigen Lieblingsliteratur. Also koch‘ Dir einen Tee oder schnapp‘ Dir einen Hafer-Cappuccino und ab in den Lieblingssessel, denn jetzt heißt es: Na lies mal, baby!

EQUALITY

Margarete Stokowski – Untenrum frei 

Mit Untenrum frei trifft Margarete Stokowski den Nerv der Zeit und landet zu Recht auf der Spiegel-Bestsellerliste. In sieben, voneinander unabhängigen Kapiteln beschäftigt sie sich mit Gleichberechtigung und hinterfragt, wieso wir eigentlich nie über die weibliche Sexualität sprechen. Detailliert recherchiert, essayistisch aufgearbeitet und witzig formuliert, berichtet sie aus ihrem Alltag, greift Anekdoten aus ihrer Jugend auf und erklärt, wieso eine Poesie des »Fuck you« manchmal die einzig richtige Attitude darstellt. 


Kleine, alltägliche Momente unterfüttert sie mit philosophisch-soziologischen Studien und macht klar, wieso sich Feminist:innen eben gerade nicht die Weltherrschaft wünschen. Ihre Vision: The future is equal – we like!

Vielleicht könnten wir einfach warten, bis in den Führungspositionen großer Unternehmen oder im öffentlichen Dienst Männer und Frauen gleich gut an Jobs kommen und Frauen gleich viel verdienen. Es dauert dann nur eben noch so lange, bis wir alle schon tot sind. Mir persönlich ist das erstens zu langsam und zweitens zu blöd, um es schönzureden.

 

Immer ist die Botschaft: Ich will bestimmen, wie du zu leben hast und welche deiner Worte gehört werden sollen. Das kann sich im Kleinen und im Großen zeigen, und es kann dementsprechend kleine und große «Fuck yous » geben, sanfte und harte, laute und leise, ein «nö» oder ein «Alter, bitte komm klar» oder ein «Never ever lasse ich das durchgehen».

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BELLETRISTIK 

Jami Attenberg – Nicht mein Ding 

Andrea, 39 Jahre alt, gescheiterte Künstlerin, lebt in New York – single, kinderlos und ist damit zumindest meistens zufrieden. Zwischen Werbeagentur und Besuchen bei ihrer besten Freundin Indigo, die sich gerade über ihr erstes Baby freut, trifft Andrea schräge Männer, besucht Szeneclubs und geht lose Beziehungen ein. Nicht mein Ding steht für Großstadt-Flair, unabhängige Frauen und alternative Lebensentwürfe. Jami Attenberg wirft einen Blick auf patriarchale Anerkennungsstrukturen, die sich in Sexualisierung sowie Objektivierung von Frauen* niederschlagen und thematisiert das gesellschaftliche Konzept sexueller Bestätigung. 

Das Buch liest sich leicht, lässt dennoch Momente der Melancholie zu und vergisst dabei nicht den notwendigen Witz. Ein großartiger Roman über starke Frauen*, Independence und das Leben in New York. 

Es ist schrecklich, und es ist alles was ich will.

Er nickt mich ab, bestätigt mich.

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FINANCE 

Christiane von Hardenberg – Selbst investiert die Frau 

Christiane von Hardenberg ist Wirtschaftsjournalistin, Mutter von vier Söhnen und weiß, wovon sie spricht, wenn sie betont, dass Geld für Unabhängigkeit steht, für Freiheit und Selbstbestimmung. Selbst investiert die Frau richtet sich an Frauen*, die ihre Finanzen selbst angehen möchten, ihr Vermögen aufbauen und ihrem Geld beim Wachsen zusehen wollen. Sie ermutigt, motiviert und zeigt, dass der Umgang mit Finanzen jede:n etwas angeht, Freude bereitet und sich keine:r davor fürchten muss. Ihre Message: Fehler machen ist okay, manchmal sogar notwendig und führt uns zu einem selbstbewussteren Umgang mit Geld und Finanzen.  

Studien zufolge kommt auf zwei Männer, die am Aktienmarkt tätig sind, nur eine Frau. Auch schätzen Frauen ihr eigenes Finanzwissen als schlecht oder unzureichend ein. Hinzu kommen alte Rollenmuster: In über 70 Prozent der Fälle war es der Vater, der sich zu Hause um den Finanzkram gekümmert hat. Das prägt natürlich. Aber ich möchte Frauen Mut machen, dies zu ändern.

 

«Keine Zeit» ist keine Ausrede. Man kann auch mit wenig Aufwand sein Geld vermehren, etwa indem man passiv gemanagte Aktienfonds (ETFs) kauft. Hauptsache, man fängt an.

 

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WISSEN 

Sandra Lee Bartky – Foucault, Feminity, and the Modernization of Patriarchal Power 

Wissen ist Macht – das finden auch wir bei finance, baby! und beschäftigen uns daher zudem mit feministischen Essays. Sandra Lee Bartky gilt bereits 1988 als Pionierin der feministischen Literatur, indem sie den Begriff der Weiblichkeit thematisiert und diesen in Beziehung zu einer Körperlichkeit setzt, die damit zwingend einhergehe. Sie entwickelt die Bezeichnung der fügsamen Körper. Das weibliche Gender, das als artifiziell und angeboren gelte, stilisiere nach Bartky den Körper einer Frau*, während die Gesellschaft eine zwingende Anpassung an die entworfene Vorstellung voraussetze. 

Um dieses Ideal eines weiblichen Körpers zu erreichen, bombardiere sie Frauen* mit entworfenen Programmen und Konstrukten wie Make-Up, Fitness, Kleidung, etc., die einer Erreichung des Ziels dienen würden. Bartky geht auf das körperliche Auftreten von Frauen*, ihre Gestik, Mimik, Sprache und Bewegung ein, welche die Gesellschaft als weibliches Verhalten vorschreibe und Frauen* antrainiere – mittels kontinuierlicher Konfrontation der Vorstellung mangel- und schambehafteter, weiblicher Körper. Bartky öffnet uns die Augen und sorgt für Aha-Momente, ein Must-Read!

Woman lives her body as seen by another, by an anonymous patriarchal Other.  

 

[W]oman’s body language speaks eloquently, though silently, of her subordinate status in a hierarchy of gender. 

 

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Disclaimer
Von den Autorinnen erwähnte Aktien, ETFs und Fonds sind immer mit Risiken behaftet. Alle Texte sowie die Hinweise und Informationen stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung dar. Sie wurden nach bestem Wissen und Gewissen aus öffentlich zugänglichen Quellen übernommen. Alle zur Verfügung gestellten Informationen dienen allein der Bildung und Veranschaulichung. Eine Haftung für die Richtigkeit kann nicht übernommen werden. Sollten die LeserInnen sich die angebotenen Inhalte zu eigen machen oder etwaigen Ratschlägen folgen, so handeln sie eigenverantwortlich.