Hilfe und Unterstützung gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution: Esther Ministries e.V.

Hilfe und Unterstützung gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution: Esther Ministries e.V.

*TRIGGERWARNUNG: Menschenhandel / Zwangsprostitution 

 

Esther Ministries Stuttgart e.V. ist ein im Rotlichtmilieu tätiger Verein. Dieser hat es sich zum Ziel gemacht Personen in Not Hilfe und Unterstützung zur Veränderung der aktuellen Situation anzubieten.

Unsere Mission bei finance, baby! ist es Frauen* zu ermutigen und zu unterstützen. Uns war schnell klar, dass wir das auf so vielen Ebenen machen möchten, wie es uns nur möglich ist.
Nachdem wir durch unsere Produkte schon vielen Frauen* helfen konnten, wussten wir, dass wir auch Frauen* helfen möchte, die sich in einer Situation befinden, in der sie vielleicht gar nicht die Möglichkeiten haben unsere Unterstützung über die finance, baby! Academy anzunehmen. Deshalb haben wir uns entschieden mit einer Organisation zusammen zu arbeiten, die uns die Möglichkeit bietet genau dies zu tun.

Esther Ministries e.V. kommt wie wir aus Stuttgart, wir haben eine direkte Ansprechpartnerin und wir stehen zu 100% hinter den Ansätzen. Wir haben damit gestartet pro verkauftem Academy Zugang 1€ an Esther Ministries zu spenden und möchten in Zukunft noch viel mehr und enger mit ihnen zusammenarbeiten, um so vielen Frauen* wie möglich ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. 

 

Aber jetzt erstmal dazu was Esther Ministries genau macht, was die Ziele sind, wie sie dort hin kommen möchten und was mit unseren Spenden passiert. Wir haben mit Maresa von Esther Ministries gesprochen und sie beantwortet unsere wichtigsten Fragen!

 Wie ist Esther Ministries entstanden?

Maresa: Esther Ministries gibt es seit ca. 6 Jahren. Es hat in Stuttgart gestartet, damit dass wir einfach gemerkt haben, es gibt Frauen* die in der Zwangsprostitution in Deutschland leben und wir wollten ihnen einfach helfen einen Neustart im Leben zu machen. Nochmal neu anzufangen, einen Job zu finden, der ihnen Spaß macht und ein Leben zu führen, das selbstbestimmt ist. 

Woher wisst ihr wo und wie ihr ansetzen müsst?

Maresa: Indem wir mit ihnen gesprochen und Freundschaften aufgebaut haben, haben wir kennengelernt was ihre Nöte sind und was sie eigentlich brauchen und was sie sich wünschen. Und daraus ist der Kern unserer Arbeit entstanden: die Nachsorge. 

Was macht ihr außer der Nachsorge?

Maresa: Wir machen auch Streetwork und ganz viel Aufklärung und sehr viel Prävention. Wir gehen also auch in die Herkunftsländer der meisten Frauen* die wir hier treffen: Rumänien, Ungarn und Bulgarien. Und wir sorgen dafür, dass sie erst gar nicht in diese krasse Armut gelangen, die sie dann zum größten Teil hier her bringt. Sie kommen hier her entweder weil sie gelockt werden oder weil sie gar keine andere Wahl haben, weil sie ihre Familie ernähren müssen. 

 

Wir sind unglaublich dankbar darüber, einen Beitrag leisten zu können und so noch mehr Frauen* zu helfen und zu unterstützen. Und wir finden es so wichtig sich mit diesem Thema zu beschäftigen, sich zu informieren und zu unterstützen. Deswegen schaut unbedingt hier auf der Webseite von Esther Ministries vorbei. Hier könnt ihr super viel zu diesem Thema nachlesen und direkt unterstützen.