5 Steuertipps für Selbstständige – die Steuerlast unkompliziert senken mit Kontist

Steuer-Tipps für Selbständige

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Redaktioneller Beitrag von Kontist 

Steuern sind, zumindest in der Einkommensteuererklärung, Abgaben auf Gewinne. Und da Gewinne bekanntermaßen Einnahmen abzüglich Ausgaben sind, ergibt sich, dass die eigene Steuerlast am besten durch geltend gemachte Abgaben gesenkt werden kann. Die Kunst bei der Steuererklärung besteht darin, Ausgaben anzugeben. Das eigentliche Problem ist, dass vielen bestimmte Ausgaben gar nicht als solche bewusst sind und wieder andere sich schlichtweg unterjährig nicht die Mühe machen wollen, Ausgabenbelege zu sammeln, die im Zweifel als Nachweis benötigt werden. 

Die folgenden fünf Tipps behandeln ganz einfache und leicht zu realisierende Möglichkeiten, die eigene Steuerlast zu senken. Dabei ist zu beachten, dass die Steuerverminderung durch eigene Ausgaben letzten Endes nur dem prozentualen Anteil der Ausgabe in Höhe des persönlichen Durchschnittssteuersatzes entspricht. Unnütze Ausgaben sind deshalb kein guter Weg, um Kosten zu sparen. 

Freiberufler:in, Gewerbetreibende:r oder Kleiunternehmer:in?

Selbstständigkeit geht mit unterschiedlichen Gruppen einher, in die selbstständige Personen eingeteilt werden. Kleinunternehmer:innen sind solche, die selbst gewählt darauf verzichten, Umsatzsteuer zu erheben und abzuführen. Dabei können sie auch keine Vorsteuerabzüge geltend machen. Die Bedingung ist, dass die jährlichen Einnahmen (seit Januar 2021) 22.000 Euro im Jahr nicht überschreiten. Das ist auf Dauer nicht viel. Der Kleinunternehmer:innen-Status ist auch kein Modell zum Steuern sparen. Es ist lediglich eine Vereinfachung, die zwar die Umsatzsteuer auslässt, aber eben auch den Vorsteuerabzug selbst gezahlter Umsatzsteuer verhindert. 
 
Interessanter ist der Unterschied zwischen Freiberufler:innen und Gewerbetreibenden. Freiberufler:innen zahlen keine Gewerbesteuer, doch die freien Berufe sind genau definiert. Darunter fallen die meisten künstlerischen Berufe, Anwält:innen, Steuerberater:innen, Journalist:innen und viele mehr. Viele machen den Fehler, trotz einer Freiberuflichkeit ein Gewerbe anzumelden. Das geht zwar oftmals, aber ist unter Umständen mit der Gewerbesteuer verbunden, die ab 24.500 Euro Jahresgewinn aus dem Gewerbe fällig wird. 
 
Tipp 1: Die richtige Gruppe für die Selbstständigkeit auszumachen. Bei Gewerbetreibenden kommt dann hinzu, dass die Gewerbesteuer vom Hebesatz der Gemeinde abhängt. Wenn es irgendwie möglich ist, sollte der Sitz des Gewerbes dort sein, wo der Gewerbesteuersatz aufgrund eines niedrigeren Hebesatzes geringer ausfällt. 

 

Kontist Steuertipps

Alle Ausgaben beachten, die Einnahmen steigern oder ermöglichen sollen

Oft wird die Frage gestellt, ob denn dieses oder jenes absetzbar sei. Die Antwort auf die Frage ist, zumindest bezogen auf die sogenannten Betriebsausgaben (die bei Arbeitnehmer:innen Werbungskosten heißen), einfach zu beantworten: Alle Ausgaben, die das Ziel haben, Einnahmen zu steigern oder zu generieren, sind Betriebsausgaben. Das gilt also auch für die Kosten von Fortbildungen, Flyern, Websites und so weiter. Auch Fachbücher oder Mittel zur Recherche sind Betriebsausgaben. Dabei sind zum Teil recht spezielle Fälle möglich: Illustrator:innen können unter Umständen auch die in Buchform gebundenen Werke anderer Künstler:innen geltend machen (Recherchezwecke, Referenzwerke), Tierärzt:innen Leckerlis als Betriebsausgaben und so weiter. 

 
Tipp 2: Alles, was an Aufwendungen für den Betrieb entsteht, kann eine Betriebsausgabe sein. Wichtig: Alles muss belegt werden. 

Abschreibung für Abnutzung und die Einmalabschreibung

Abschreibungen nach der Abschreibungstabelle für allgemein verwendbare Anlagegüter (AfA-Tabelle) sind als separates Thema zu behandeln. Grob gilt: Wirtschaftsgüter, die für den Betrieb gekauft werden und das Betriebsvermögen erhöhen, lassen sich abschreiben. Bis zu einem Wert von 800 Euro netto ist stets die komplette Abschreibung im gleichen Jahr möglich. Darüber hinaus, also bei Maschinen, teuren Möbeln, etc. kommt die Abschreibung für Abnutzung zum Zuge. Hier wird nach der Tabelle jährlich ein Anteil abgeschrieben. Ausnahme: Seit 2021 gilt die Grenze von 800 Euro nicht mehr für Computer und Software. Hier kann auch ein neuer Laptop im Wert von 2000 Euro gänzlich im gleichen Jahr geltend gemacht werden. Wichtig dabei: Abschreibungsbeträge nach der Tabelle werden monatsgenau berechnet. 

 
Tipp 3: Abschreibungen richtig nutzen und kein für den Betrieb gekauftes Wirtschaftsgut auslassen. 
 

Die unkomplizierten Kleinigkeiten: Home-Office-Pauschale und Verpflegungsmehraufwand

Für die Jahre 2020 und 2021 gibt es für Selbstständige eine besonders einfache Vergünstigung: Die Home-Office-Pauschale. Diese beträgt fünf Euro am Tag, maximal 120 Tage im Jahr, die als Betriebsausgaben geltend gemacht werden können. Anders als beim Arbeitszimmer, spielt die alleinige Nutzung des Zimmers für die Tätigkeit keine Rolle. Es zählt nur, dass daheim gearbeitet wurde. Freelancer:innen und Selbstständige ohne Arbeitszimmer (es lässt sich auch nur eines von beiden geltend machen) verzeichnen damit Betriebsausgaben von 600 Euro. 
 
Ähnlich nützlich ist die „Reisekostenpauschale“ von 12 beziehungsweise 24 Euro im Inland. Diese gilt bei Reisen aufgrund der Arbeit. Bei mehr als acht Stunden Aufenthalt außerhalb beträgt sie 12 Euro, bei mehr als 24 Stunden 24 Euro. Dies sind pauschale Beträge für die Verpflegung. Nachgewiesen werden müssen die tatsächlichen Verpflegungskosten nicht, aber ein Nachweis über die Dienstreise ist im Zweifel nötig. 
 
Tipp 4: Pauschalen wie die Home-Office- oder Verpflegungspauschale nutzen. 

Nachzahlungen und böse Überraschungen vermeiden

Steuern sind an sich schon eine finanzielle, aber zu erwartende Belastung. Teurer wird es allerdings, wenn Steuern nicht abgeführt oder bei der eigenen Finanzplanung nicht einberechnet werden. Grundsätzlich führen zu spät gezahlte oder zu gering erwartete Abgaben zu Mehrkosten. Wichtig ist deshalb, bei selbständigen Einkünften stets genug finanzielle Mittel zurückzulegen. Für eine bessere Übersicht existieren hier diverse Tools und Services. 
 
Tipp 5: Den Überblick über schon entstandene und zu erwartende Kosten bewahren. Dies geht beispielsweise mit Hilfe von Kontist. 
 

Kontist hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit ihrem Service den Berufsalltag von Selbständigen und Freiberufler:innen zu erleichtern, indem sie ihnen mehr Transparenz, Kontrolle und somit mehr Sicherheit über die eigenen Finanzen gibt. Kontist ist die erste Banking-Lösung speziell ausgerichtet auf diese Zielgruppe. Neben einem digitalen Geschäftskonto mit automatischen Rücklagen für Umsatz- und Einkommensteuer und tollen weiteren Features, bietet Kontist neu den „Kontist Steuerservice“ an. Mit diesem organisiert Kontist zudem die Durchführung der kompletten Finanzbuchhaltung und des Themas Steuern sowie die Kommunikation mit dem Finanzamt durch die Kontist Steuerberatung. Selbstständige können durch dieses Angebot bis zu 25 Tage an administrativer Arbeit sparen! Das bedeutet, voller Fokus auf Dein Business! 

 

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