Warum ein Sparbuch in 2021 bullsh*t ist

Warum ein Sparbuch in 2021 bullsh*t ist

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Eingebunden in gelb, rot oder blau, als lang ersehntes Geschenk zum 18. Geburtstag – wir kennen sie alle! Noch heute zählt das Sparbuch zu den beliebtesten Anlageformen der unter 35-jährigen, denn besonders Geringverdiener:innen gehen oft davon aus, über weniger finanziellen Spielraum für rentable Investitionen und sichere Anlagestrategien zu verfügen. 

Zumeist in guter Absicht von unseren Eltern eröffnet, stellen Sparbücher und -konten (für Kinder) schon lange keine sinnvolle Vermögensgestaltung mehr dar. Wir von finance, baby! erklären Euch, wieso!

Was ist eigentlich ein Sparbuch? 

Früher in Form eines gebundenen Büchleins, heute als elektronisches Sparkonto, errichten Kund:innen bei ihrer zuständigen Bank im Regelfall kostenlos ein Sparkonto. Mittels Lastschrift oder Dauerauftrag zahlen sie im Anschluss eine monatliche Sparsumme ein und können ihre Geldanlage fortan in einzelnen Beträgen flexibel abheben. Größere Geldbeträge müssen allerdings innerhalb einer Kündigungsfrist angemeldet werden, ansonsten erfolgt eine Berechnung der Vorschusszinsen. Aufgrund der bequemen Handhabung setzen viele Anleger:innen bei ihrer Altersvorsorge auf die Eröffnung oder Fortführung eines Sparbuchs. Klingt einfach? Ist es auch – trotzdem entspricht ein Sparbuch keiner langfristigen, finanziell sinnvollen Form der Vermögensvermehrung.              

 Warum Du in 2021 kein Sparbuch mehr brauchst und was die Alternativen zum Sparbuch sind mit höheren Zinsen

Warum wir kein Sparbuch mehr brauchen? 

Let’s talk about Zinsen, baby!

Ein Sparbuch dient als kurzfristiges Anlageprodukt, sorgt dabei gleichwohl für keine Rendite. Unter Rendite versteht man den Ertrag, den ein angelegtes Kapital über einen gewählten Zeitraum verspricht. Grundsätzlich lagen unsere Eltern in den 90ern mit der Eröffnung eines Sparbuchs gar nicht so falsch, durfte sich damals das Geld auf der Bank über eine hohe Verzinsung freuen. Heute bewegen sich die Zinsen mit einem Durchschnittswert von 0,01 % nahe null. Spareinlagen tragen demnach nicht mehr dazu bei, Dein Vermögen zu erhalten und vermehren. Fehlt es an einer produktiven Verzinsung, bleibt weitergehend der Zinseszins-Effekt aus – eine gewinnbringende Option, Dein Vermögen zu erweitern. Erhältst Du auf Geldanlagen Zinsen und gibst die entstandene Zugabe nicht direkt aus, erfahren diese im nächsten Zinszeitraum gemeinsam mit dem ursprünglichen Kapital eine erneute Verzinsung – Dein zu verzinsendes Geld vermehrt sich, die Zinserträge steigen, Dein Vermögen wächst immer schneller.  

Inflation

Entscheidest Du dich für ein Sparkonto, verzichtest Du nicht nur auf den Zinseszins, sondern verlierst darüber hinaus auf Dauer an wichtigen Geldanlagen. Die derzeit herrschende Inflation führt zur Entwertung deines Vermögens, denn mit der diesjährigen Inflationsprognose der EZB von 1, 5 % erweist sich diese als stärkere Einwirkung auf Deine Geldanlagen als der vorliegende Zinssatz bei Deiner Bank. Man spricht hierbei von einer negativen Realverzinsung, die nachhaltig den Verlust Deines Vermögens bedingt.  

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Sparbuch – und jetzt?  

Du bist derzeit noch Besitzer:in eines Sparbuchs oder -kontos und möchtest dies ändern – keine Panik. Dein Sparbuch kannst Du jederzeit schriftlich vor Ort bei Deiner betreuenden Bank oder per Schreiben auflösen. Wichtig ist hierbei die Einhaltung der betreffenden Kündigungsfrist Deines Sparkontos.

Tages- und Festgeldkonten, Aktien sowie Indexfonds eröffnen Dir alternative Möglichkeiten, Dein Vermögen sinnvoll, bewusst und nachhaltig aufzubauen.
In unserer
Finance Class Aktien & ETF innerhalb unserer Academy begleiten wir Dich Schritt für Schritt auf Deinem Weg zu einer sicheren Investition Deines Geldes. Möchtest Du mehr über die Vor- und Nachteile von ETF’s  erfahren, geht’s hier zum Artikel von Denise in unserem finance, baby!-Magazin. 

 

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